Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für den Online-Shop sowie die Dienstleistungen von

Lukas Franzen´s Produkte
Inhaber: Lukas Franzen
Lauterer Straße 5
67697 Otterberg
Telefon: +49 176 50075436
E-Mail: Info@lukas-franzen.de

Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über den Verkauf von Waren über den Online-Shop von Lukas Franzen´s Produkte sowie für sämtliche Verträge über Dienstleistungen des Anbieters.

(2) Vertragspartner ist:

Lukas Franzen´s Produkte
Inhaber: Lukas Franzen
Lauterer Straße 5
67697 Otterberg

– nachfolgend „Anbieter“ genannt –

und der jeweilige Kunde – nachfolgend „Kunde“ genannt.

(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, soweit einzelne Bestimmungen nicht ausdrücklich nur für eine dieser Kundengruppen gelten.

(4) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

(5) Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(6) Abweichende oder entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

A. VERKAUF VON WAREN

§ 2 Angebote und Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Waren im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.

(2) Der Kunde kann Waren aus dem Sortiment des Anbieters auswählen und über den Button „In den Warenkorb“ in einem virtuellen Warenkorb sammeln.

(3) Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben jederzeit überprüfen und korrigieren.

(4) Durch Anklicken des Buttons „zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages über die im Warenkorb befindlichen Waren ab.

(5) Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich per E-Mail. In dieser Eingangsbestätigung liegt noch keine Annahme des Angebots, sofern darin nicht ausdrücklich zugleich die Annahme erklärt wird.

(6) Der Kaufvertrag kommt durch die Annahmeerklärung des Anbieters, insbesondere durch eine gesonderte Auftragsbestätigung, oder spätestens durch die Lieferung der bestellten Ware zustande.

(7) Wird eine Bestellung aufgrund dauerhafter Nichtverfügbarkeit einer Ware nicht angenommen, wird der Kunde hierüber unverzüglich informiert. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich zurückerstattet.

(8) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.

§ 3 Lieferung und Warenverfügbarkeit

(1) Die vom Anbieter angegebenen Lieferzeiten beginnen grundsätzlich mit Vertragsschluss. Bei vereinbarter Vorkasse beginnt die Lieferfrist erst mit Eingang der vollständigen Zahlung.

(2) Sofern im jeweiligen Warenangebot keine andere Lieferzeit angegeben ist, beträgt die Lieferzeit bis zu 14 Tage.

(3) Sind bestellte Waren vorübergehend nicht verfügbar, informiert der Anbieter den Kunden unverzüglich über die voraussichtliche Lieferzeit.

(4) Ist eine Ware dauerhaft nicht verfügbar, wird der Anbieter den Kunden hierüber unverzüglich informieren. Soweit noch kein Vertrag zustande gekommen ist, wird die Bestellung nicht angenommen. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich zurückerstattet.

(5) Der Anbieter ist zu Teillieferungen berechtigt, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.

(6) Der Anbieter liefert derzeit ausschließlich innerhalb Deutschlands.

§ 4 Versand und Übergabe

(1) Der Versand erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferadresse.

(2) Die jeweils anfallenden Versandkosten werden im Online-Shop gesondert ausgewiesen und dem Kunden vor Abgabe der Bestellung angezeigt.

(3) Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Verbraucher auf diesen über.

(4) Bei Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware grundsätzlich mit Übergabe der Ware an das Transportunternehmen auf den Kunden über, soweit gesetzlich zulässig.

§ 5 Preise

(1) Die im Online-Shop angegebenen Preise sind Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit Umsatzsteuer gesetzlich anfällt.

(2) Etwaige Versandkosten werden gesondert ausgewiesen.

(3) Der Gesamtpreis einschließlich der Versandkosten wird dem Kunden vor Abgabe der verbindlichen Bestellung angezeigt.

(4) Für Dienstleistungen gelten die jeweils individuell vereinbarten Preise bzw. die im jeweiligen Angebot genannten Preise.

§ 6 Zahlungsbedingungen

(1) Dem Kunden stehen die im Online-Shop jeweils angebotenen Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

(2) Dies können insbesondere Vorkasse, Banküberweisung, Barzahlung, Nachnahme oder die Zahlung über einen vom Anbieter eingesetzten Zahlungsdienstleister sein.

(3) Bei Zahlung auf Rechnung ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung zu begleichen, sofern keine abweichende Zahlungsfrist vereinbart wurde.

(4) Bei vereinbarter Vorkasse erfolgt die Lieferung nach vollständigem Eingang der Zahlung.

(5) Der Anbieter behält sich vor, bei begründeten Anhaltspunkten für ein Zahlungsausfallrisiko die Lieferung nur gegen Vorkasse durchzuführen (Vorkassevorbehalt). Der Kunde wird hierüber unverzüglich informiert.

(6) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.

(7) Gegenüber Verbrauchern beträgt der gesetzliche Verzugszinssatz fünf Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz. Gegenüber Unternehmern beträgt er neun Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz.

(8) Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

§ 7 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

(1) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind. Dies gilt nicht, soweit die Gegenforderung aus demselben Vertragsverhältnis stammt.

(2) Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch aus demselben Vertragsverhältnis stammt.

§ 8 Eigentumsvorbehalt

(1) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.

(2) Gegenüber Unternehmern gilt der Eigentumsvorbehalt auch für Forderungen aus laufenden Geschäftsbeziehungen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

§ 9 Sachmängelhaftung und Garantie

(1) Für die Rechte des Kunden bei Sach- und Rechtsmängeln gelten die gesetzlichen Vorschriften.

(2) Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Ansprüche wegen Sachmängeln bei neu hergestellten Waren grundsätzlich zwölf Monate, soweit gesetzlich zulässig. Dies gilt nicht für Ansprüche wegen Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Rückgriffsansprüche nach §§ 445a ff. BGB.

(3) Eine zusätzliche Garantie besteht nur, wenn diese für die betreffende Ware ausdrücklich vereinbart oder vom Anbieter bzw. Hersteller ausdrücklich erklärt wurde.

(4) Gesetzliche Rechte von Verbrauchern werden durch eine Garantie nicht eingeschränkt.

B. DIENSTLEISTUNGEN

§ 10 Vertragsschluss bei Dienstleistungen

(1) Der Anbieter bietet insbesondere folgende Dienstleistungen an:

  • Beratung zu Wespen und Hornissen,
  • Begutachtung von Wespen- und Hornissennestern,
  • fachgerechte Umsiedlung von Wespen- und Hornissennestern, soweit rechtlich zulässig und fachlich möglich,
  • Pressen von Heu und Stroh,
  • weitere individuell vereinbarte Dienstleistungen.

(2) Angebote über Dienstleistungen sind grundsätzlich freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.

(3) Ein Dienstleistungsvertrag kommt zustande durch:

  • die Annahme eines Angebots durch den Kunden,
  • eine schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung des Anbieters oder
  • die tatsächliche Inanspruchnahme bzw. den Beginn der vereinbarten Dienstleistung, sofern dies zwischen den Parteien vereinbart wurde.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, Angebote über Dienstleistungen abzulehnen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zum Vertragsschluss besteht.

§ 11 Leistungsumfang und Durchführung

(1) Der Umfang der geschuldeten Leistung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung.

(2) Sofern nicht ausdrücklich ein bestimmter Erfolg vereinbart wurde, schuldet der Anbieter die fachgerechte und sorgfältige Durchführung der vereinbarten Tätigkeit, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen oder tatsächlichen Erfolg.

(3) Der Anbieter bestimmt Art, Ablauf und Einteilung der Leistungserbringung nach pflichtgemäßem Ermessen, soweit keine verbindlichen Vorgaben vereinbart wurden.

(4) Termine und Fristen für Dienstleistungen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Erfüllung seiner vertraglichen Verpflichtungen geeigneter Dritter zu bedienen.

§ 12 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich, alle für die ordnungsgemäße Durchführung der Dienstleistung erforderlichen Informationen, Unterlagen und sonstigen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen.

(2) Der Kunde hat insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass der Anbieter zum vereinbarten Termin Zugang zu den für die Leistung erforderlichen Örtlichkeiten und Materialien erhält.

(3) Unterbleibt eine erforderliche Mitwirkung des Kunden, verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen.

(4) Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungseinschränkungen, die durch eine fehlende, verspätete oder unzureichende Mitwirkung des Kunden verursacht wurden.

(5) Entstehen aufgrund einer fehlenden oder verspäteten Mitwirkung zusätzliche Aufwendungen, können diese dem Kunden gesondert berechnet werden, soweit dies vorher vereinbart wurde oder gesetzlich zulässig ist.

C. WESPEN- UND HORNISSENBERATUNG UND -UMSIEDLUNG

§ 13 Beratung und Begutachtung

(1) Der Anbieter bietet Beratungen und Begutachtungen im Zusammenhang mit Wespen und Hornissen an.

(2) Gegenstand einer Beratung oder Begutachtung kann insbesondere sein:

  • die Einschätzung der vorhandenen Situation,
  • die Bestimmung bzw. Einschätzung der Wespen- oder Hornissenart,
  • die Beurteilung des Neststandortes,
  • die Einschätzung einer möglichen Gefährdung,
  • die Beratung über geeignete weitere Maßnahmen,
  • die Prüfung, ob eine Umsiedlung fachlich und rechtlich in Betracht kommt.

(3) Eine Beratung stellt keine behördliche Genehmigung und keine verbindliche behördliche oder naturschutzrechtliche Entscheidung dar.

(4) Soweit für eine Maßnahme eine behördliche Genehmigung, Zustimmung oder sonstige rechtliche Voraussetzung erforderlich ist, darf die Maßnahme erst durchgeführt werden, wenn die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen.

§ 14 Umsiedlung von Wespen- und Hornissennestern

(1) Der Anbieter führt Umsiedlungen von Wespen- und Hornissennestern nur durch, soweit dies nach den jeweils geltenden gesetzlichen und behördlichen Vorgaben zulässig und nach fachlicher Einschätzung sinnvoll und möglich ist.

(2) Der Anbieter entscheidet nach der Begutachtung, ob eine Umsiedlung unter den konkreten Umständen durchgeführt werden kann.

(3) Eine Umsiedlung kann insbesondere abgelehnt oder abgebrochen werden, wenn:

  • gesetzliche oder behördliche Vorgaben entgegenstehen,
  • eine erforderliche Genehmigung nicht vorliegt,
  • die örtlichen Gegebenheiten eine sichere Durchführung nicht ermöglichen,
  • eine erhebliche Gefahr für Personen besteht,
  • das Nest oder das Volk nicht in einem für die Umsiedlung geeigneten Zustand ist,
  • technische oder sonstige tatsächliche Gründe eine fachgerechte Durchführung verhindern.

(4) Der Anbieter übernimmt keine Garantie dafür, dass ein umgesiedeltes Volk den neuen Standort dauerhaft annimmt, dort verbleibt oder sich erfolgreich weiterentwickelt.

(5) Der Erfolg einer Umsiedlung kann von Umständen abhängen, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat, insbesondere von der Tierart, dem Entwicklungsstand des Volkes, den Witterungsbedingungen, dem neuen Standort und dem natürlichen Verhalten der Tiere.

(6) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, eine Umsiedlung durchzuführen, wenn eine fachgerechte Durchführung nach seiner Einschätzung nicht möglich oder nicht vertretbar ist.

§ 15 Sicherheit bei Wespen- und Hornissenarbeiten

(1) Arbeiten an Wespen- und Hornissennestern können trotz fachgerechter Durchführung mit einem Restrisiko verbunden sein.

(2) Der Kunde hat den Anbieter vor Beginn der Arbeiten über ihm bekannte besondere Gefahren, Einschränkungen oder Besonderheiten des Einsatzortes zu informieren.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Arbeiten zu unterbrechen oder abzubrechen, wenn während der Durchführung eine unmittelbare Gefahr für den Anbieter, den Kunden oder andere Personen besteht.

(4) Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass sich während der Arbeiten keine unbefugten Personen im unmittelbaren Arbeitsbereich aufhalten.

(5) Der Kunde hat den Anweisungen des Anbieters zur Sicherung des Arbeitsbereichs Folge zu leisten.

§ 16 Vergütung bei Wespen- und Hornissenleistungen

(1) Die Vergütung für Beratung, Begutachtung und Umsiedlung richtet sich nach dem jeweils vereinbarten Preis.

(2) Soweit nicht anders vereinbart, kann eine Vergütung für einen Vor-Ort-Termin bzw. eine Begutachtung auch dann anfallen, wenn nach der Begutachtung festgestellt wird, dass eine Umsiedlung nicht durchgeführt werden kann.

(3) Zusätzliche Leistungen, Materialien, besondere Aufwendungen oder zusätzliche Anfahrten werden nur berechnet, wenn sie Bestandteil der Vereinbarung sind oder vor ihrer Durchführung mit dem Kunden vereinbart wurden.

(4) Wird eine Umsiedlung nach Beginn der Arbeiten aus Gründen abgebrochen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, sind die bis zum Abbruch erbrachten Leistungen entsprechend der Vereinbarung zu vergüten.

D. PRESSEN VON HEU UND STROH

§ 17 Leistungen beim Pressen von Heu und Stroh

(1) Der Anbieter bietet Dienstleistungen im Bereich des Pressens von Heu und Stroh an.

(2) Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach der individuellen Vereinbarung und kann insbesondere die vereinbarte Menge, Art des Pressguts, Anzahl bzw. Art der Ballen und die vereinbarten Arbeitsleistungen umfassen.

(3) Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass das zu pressende Material zum vereinbarten Termin in einem für die vereinbarte Leistung geeigneten Zustand bereitsteht.

(4) Das Pressgut muss für die vereinbarte Verarbeitung geeignet sein.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung der Arbeiten abzulehnen, zu verschieben oder zu unterbrechen, wenn die Beschaffenheit des Materials, die Witterungsverhältnisse, die Bodenverhältnisse oder sonstige örtliche Gegebenheiten eine fachgerechte oder sichere Durchführung nicht ermöglichen.

(6) Eine Verzögerung oder ein Ausfall aufgrund ungeeigneter Witterungs-, Boden- oder Materialbedingungen begründet keinen Anspruch auf Durchführung zu einem bestimmten Zeitpunkt, soweit der Anbieter diese Umstände nicht zu vertreten hat.

(7) Der Kunde hat den Anbieter über ihm bekannte Besonderheiten des Grundstücks, des Pressguts und der Zufahrts- oder Arbeitsbedingungen rechtzeitig zu informieren.

(8) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die auf ungeeignete Beschaffenheit des bereitgestellten Pressguts zurückzuführen sind.

(9) Der Kunde versichert, dass sich im Pressgut keine Fremdkörper befinden, die Maschinen oder Personen gefährden können.

E. VERGÜTUNG UND BEENDIGUNG VON DIENSTLEISTUNGEN

§ 18 Vergütung für Dienstleistungen

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils vereinbarten Preis.

(2) Vereinbart werden können insbesondere:

  • Pauschalpreise,
  • Stundenhonorare,
  • Mengenpreise,
  • Anfahrtspauschalen oder
  • individuell vereinbarte Preise.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, Vorauszahlungen oder Abschlagszahlungen zu verlangen, sofern dies vor Beginn der Leistung vereinbart wurde.

(4) Rechnungen sind innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist ohne Abzug zu begleichen.

(5) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.

§ 19 Stornierung und Kündigung von Dienstleistungen

(1) Soweit für eine Dienstleistung ein konkreter Termin vereinbart wurde, kann der Kunde den Termin stornieren.

(2) Bei einer Stornierung kann der Anbieter eine Vergütung für bereits erbrachte Leistungen sowie nachweislich entstandene und vom Kunden zu vertretende Aufwendungen verlangen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

(3) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(4) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(5) Bereits erbrachte Leistungen sind bei Beendigung des Vertrags entsprechend der getroffenen Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften zu vergüten.

F. HAFTUNG

§ 20 Haftung des Anbieters

(1) Der Anbieter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren und typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

(3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(4) Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleibt unberührt.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungsausfälle aufgrund höherer Gewalt oder sonstiger unvorhersehbarer Ereignisse, die der Anbieter nicht zu vertreten hat.

(6) Im Falle einer solchen Störung verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen. Dauert die Störung voraussichtlich länger als zwei Wochen an, können beide Parteien den betroffenen Vertrag beenden, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

G. WIDERRUFSRECHT

§ 21 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

(2) Die Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Widerrufsbelehrung.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben.

Bei einem Vertrag über mehrere Waren, die Sie im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und die getrennt geliefert werden, beginnt die Widerrufsfrist mit dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter die letzte Ware in Besitz genommen haben.

Bei einem Dienstleistungsvertrag beginnt die Widerrufsfrist grundsätzlich mit dem Tag des Vertragsschlusses.

Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Dienstleistungsvertrag vorzeitig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher hierzu seine ausdrückliche Zustimmung erteilt und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

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Telefon: +49 176 50075436
E-Mail: Info@lukas-franzen.de

mittels einer eindeutigen Erklärung, z. B. mit einem per Post versandten Brief oder einer E-Mail, über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen.

Sie können dafür das nachfolgende Muster-Widerrufsformular verwenden. Dies ist jedoch nicht vorgeschrieben.

Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online unter

Lukas-Franzen.de/vertrag-widerrufen

ausüben.

Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen, werden wir Ihnen unverzüglich eine Bestätigung über den Eingang des Widerrufs auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail, übermitteln.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist.

Ausgenommen sind zusätzliche Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung gewählt haben.

Für die Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Wir können die Rückzahlung bei einem Warenkauf verweigern, bis wir die Waren zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welcher der frühere Zeitpunkt ist.

Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren, soweit gesetzlich zulässig und Sie hierüber ordnungsgemäß informiert wurden.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen Umgang mit den Waren zurückzuführen ist, der zur Prüfung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise nicht erforderlich war.

Beginn einer Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist

Haben Sie verlangt, dass eine Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll, haben Sie uns im Falle eines Widerrufs einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistung entspricht, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Ausschluss bzw. Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht besteht insbesondere nicht bei Verträgen über:

  1. Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf persönliche Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind;
  2. Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde;
  3. versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde;
  4. Waren, die nach der Lieferung aufgrund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden;
  5. Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde;
  6. Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierte mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen;
  7. weitere gesetzlich bestimmte Fälle gemäß § 312g Abs. 2 BGB.

Das Widerrufsrecht kann bei Dienstleistungen unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen.

§ 22 Muster-Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular verwenden:

An

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Inhaber: Lukas Franzen
Lauterer Straße 5
67697 Otterberg
E-Mail: Info@lukas-franzen.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):

Bestellt am (*) …………………………….. / erhalten am (*): ……………………………..

Name des/der Verbraucher(s): …………………………………………………………………

Anschrift des/der Verbraucher(s): ……………………………………………………………

                                                              …………………………………………………………..

                                                              …………………………………………………………..

Unterschrift des/der Verbraucher(s): ……………………………………………………….
(nur bei Mitteilung auf Papier)

Datum: ……………………………………….

(*) Unzutreffendes streichen.

H. SONSTIGE BESTIMMUNGEN

§ 23 Urheberrechte

(1) Die auf der Website des Anbieters veröffentlichten Inhalte, insbesondere Texte, Fotografien, Grafiken, Videos, Logos und sonstige Werke, können urheberrechtlich oder durch sonstige Schutzrechte geschützt sein.

(2) Eine Nutzung, Vervielfältigung oder Verbreitung über die gesetzlich zulässigen Grenzen hinaus bedarf der vorherigen Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

§ 24 Vertragsspeicherung und Datenschutz

(1) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert und dem Kunden mit den Bestelldaten per E-Mail zugesandt.

(2) Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten werden in der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung des Anbieters bereitgestellt.

Die Datenschutzerklärung ist unter folgendem Link abrufbar:

Lukas-Franzen.de/datenschutz

§ 25 Vertraulichkeit

(1) Die Vertragsparteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden und ausdrücklich als vertraulich bezeichnet wurden oder ihrer Art nach als vertraulich anzusehen sind, nicht unbefugt an Dritte weiterzugeben.

(2) Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort, soweit ein berechtigtes Interesse an der Geheimhaltung besteht.

§ 26 Verbraucherschlichtung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zur Teilnahme besteht.

§ 27 Anwendbares Recht

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

§ 28 Gerichtsstand

(1) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.

§ 29 Schlussbestimmungen

(1) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(2) Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

(3) Änderungen und Ergänzungen des jeweiligen Vertrags bedürfen der vereinbarten Form, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.

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Stand: August 2026

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